„Erst wenn der letzte Baum gerodet,

der letzte Fluss vergiftet,

der letzte Fisch gefangen ist,

werdet ihr merken,

dass man Geld nicht essen kann.“


Weissagung der Cree- Indianer

 

 

Die von den Bebauungsplan betroffenen Flächen sind Lebensraum für viele streng geschützte Lebewesen. Natürlich werden viele Besucher bemerken, "was interessiert mich die Fledermaus oder der Schmetterling?"

 

Man bedenke, dass man sich in einem Naturschutzgebiet befindet und nicht in der Allianz Arena. Rücksichtnahme ist daher geboten.

 

Nachfolgend ein kleiner Auszug der schützenswerten und bedrohten Tiere, die zumeist unbeobachtet Ihre Kreise ziehen.

Der Abendsegler

Abendsegler
Quelle: Naturschutzbund

Die Abendsegler sind gekennzeichnet durch ihre kurzen, dreieckigen Ohren mit dem pilzförmig verbreiterten Ohrdeckel (Tragus) und die am Ansatz unterseits behaarten Flügel. Ihr Fell ist an der Oberseite gelbbraun bis dunkelbraun gefärbt, die Unterseite ist etwas heller.

Diese Fledermäuse sind die größten Fledermäuse Europas, sie erreichen eine Kopfrumpflänge von 50 bis 100 Millimetern, eine Schwanzlänge von 35 bis 65 Millimetern, eine Spannweite von bis zu 46 Zentimetern und ein Gewicht von bis zu 50 Gramm.

 

Lebensraum dieser Fledermäuse sind in erster Linie Wälder, .. vollständigen Bericht bei wikipedia lesen. 

 

Quelle: Wikipedia

Die Zwergfledermaus

Quelle: Naturschutzbund R.Weiss
Quelle: Naturschutzbund R.Weiss

Sie erreicht eine Körpergröße von 4,5 Zentimetern und eine Spannweite bis zu 25 Zentimetern bei einem Gewicht von 3,5 bis 7 Gramm. Sie wiegt also nur wenig mehr als ein Stück Würfelzucker und ist mit zusammengefalteten Flügeln so groß wie eine Streichholzschachtel. Ihre Fellfärbung ist rotbraun bis dunkelbraun, die Unterseite gelbbraun bis graubraun.

 

Die Zwergfledermaus steht unter Naturschutz. Sie ist bedroht durch Renovierungsmaßnahmen (Verschäumen, Versiegeln), durch verschwindende Insektenlebensräume und durch Ignoranz .. vollständige Info bei Wikipedia lesen

 

Quelle: Wikipedia

Der dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling

Quelle: Naturschutzbund Mettnau (Heinrich Werner)
Quelle: Naturschutzbund Mettnau (Heinrich Werner)

Die Tiere kommen zwischen Mitteleuropa und dem Ural bis zum Altai jeweils bis 52 ° Nördliche Breite und südlich bis zum Kaukasus und in die Türkei vor. Daneben existieren Inselvorkommen im Norden der Iberischen Halbinsel und in Westfrankreich. Man findet sie in einer Höhe von 700 bis 1.600 Metern.[2] Sie sind in Süd- und Mitteldeutschland zu finden, aber nur im Alpenvorland häufiger, sonst sind sie fast überall selten geworden. Sie leben an typischen Wiesenknopfstandorten, teilweise genügt ein feuchter Graben, in dem die Blüten solange stehen bleiben können, bis die Raupen sich entwickelt haben. Insgesamt sind sie an Feuchtwiesen gebunden, innerhalb derer sie aber auch trockenere Randbereiche besiedeln können.[1]

 

Da die Art europaweit gefährdet ist und als Schlüsselart betrachtet werden kann, ist sie als FFH-Art eingetragen. Schutzmaßnahmen sind eine einschürige Mahd ab Anfang September, die Vermeidung schwerer Maschinen, von Eutrophierung und die Flächensicherung. Die Art scheint anfällig für Polderflutungen zu sein, wahrscheinlich ist dabei die Gefährdung der Wirtsameisen ausschlaggebend, auf die die Falter angewiesen sind.

Der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling ist wie der Helle Wiesenknopf-Ameisenbläuling in Anhang II und IV der FFH-Richtlinie gelistet und daher besonders geschützt.

 

Quelle: Wikipedia

Quelle: Peter Ginzinger
Quelle: Peter Ginzinger
Der kleine Schillerfalter 

 (Apatura ilia f.ilia)

 
Dieser schöne Falter ist auch in der Feldwieser Bucht heimisch. Die Raupen ernähren sich hauptsächlich von Espe, Schwarz- oder Zitterpappel. Das Abholzen der „wertlosen“ Pappeln für den Erweiterungsbau am Chiemgauhof dürfte dieser wunderschönen, großen, heimischen Schmetterlingsart hart zu schaffen machen. Es ist gut möglich, dass man diese besonders geschützte Art der Vorwarnliste an dieser Stelle nach dem Abholzen nicht mehr sehen wird.
Im Buch „Tagfalter in Bayern“ steht dazu auf S.438: „Grundlage ist die Förderung ausreichend großer Pappelbestände, insbesondere solche der Hauptnahrungspflanze Zitter-Pappel, ...“.